Das Individuum als Teil eines sozialen Systems betrachten
Menschen agieren nicht als isolierte Individuen , sondern sind immer Teil eines sozialen Gefüges - z.B. Familie, Paarbeziehung oder Arbeitsteam. Probleme sind daher nicht auf eine Einzelperson zurückzuführen, sondern entstehen immer in Interaktion und Wechselwirkung mit anderen Menschen - und sind somit grundsätzlich durch das eigene Verhalten im System veränderbar. Wenn es sinnvoll erscheint, können weitere Personen des Systems (z.B. Familienmitglieder) in den Beratungsprozess einbezogen werden.
Lösungs- und ressourcenorientiert handeln
Meine Arbeit basiert auf der Grundhaltung, dass Sie als Klient*in bereits über alle nötigen Ressourcen & Kompetenzen zur Lösung Ihrer Probleme verfügen. Mein Ziel ist es, diese Potentiale gemeinsam mit Ihnen zu entdecken und Sie in Ihren Fähigkeiten zu bestärken, damit Sie neue Lösungsansätze für bestehende Herausforderungen entwickeln können.
Alternative Handlungsoptionen statt alte Denkmuster
Manchmal kommen wir nicht weiter und drehen uns im Kreis. Dabei spielen oft alte Glaubenssätze und Denkmuster eine Rolle, die uns unbewusst im Wege stehen. Im Beratungsprozess geht es darum, diese alten Denk - und Handlungsmuster zu hinterfragen und alternative Handlungsspielräume aufzuzeigen. Dies kann z.B. mittels Genogrammarbeit, systemischer Aufstellungen am "Familienbrett" oder der Arbeit mit dem Inneren Team bzw. Persönlichkeitsanteilen geschehen.
Perspektivwechsel ermöglichen
Der systemische Ansatz basiert auf der Annahme, dass Menschen ihre eigenen Lebenswirklichkeiten "konstruieren". Das heißt, dass unsere Überzeugungen und auch unsere Problemwahrnehmungen aus individuellen Erfahrungen und Bewertungen resultieren. Um Veränderungen zu bewirken, kann es daher oft schon hilfreich sein einmal "neben sich zu treten" und die Perspektive zu ändern, um neue Zusammenhänge und mögliche Lösungsansätze zu erkennen.